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Lange Nacht der wiedergefundenen Zukunft

14.02.2020, 18–2 Uhr

Staatsgalerie Stuttgart 18–19 Uhr
Kunstmuseum Stuttgart 19:30–21:30 Uhr
Württembergischer Kunstverein Stuttgart 22–2 Uhr

Was ist die Zeit? Ein Fluss, ein Strom, ein Raum? Ein Kaleidoskop aus Erinnertem, Vergessenem und Gegenwärtigem? Ist sie das, was man misst, oder das, was man fühlt? Oder überhaupt nur eine Illusion? Komponisten wie Bernd Alois Zimmermann, Charles Ives, Conlon Nancarrow, Michael Wertmüller, aber auch John Cage, Erik Satie, Francis Poulenc und viele mehr haben die Zeitauffassung eines linearen Kontinuums hinterfragt – und in manchen Fällen in ihrer Musik sogar widerlegt. Ihre Gründe sind so vielfältig wie die Formen, die diese alternativen Zeitkonzepte annehmen. Was sie jedoch verbindet, ist das Bedürfnis, aus einem normierten Zeitverständnis oder einer beengenden musikalischen Entwicklungslogik auszusteigen.

Mit Musiker_innen des Staatsorchesters und der Staatsoper Stuttgart und Gästen machen wir in einer Langen Nacht verschiedene Zeiterfahrungen in Konzerten, Installationen, Improvisationen, musikalisch-szenischen Performances, einem Konzert des Schweizer Hammond-Trios Steamboat Switzerland und einem DJ-Set. Wir bewegen uns dabei nicht nur durch die Räume der benachbarten Museen und verwandten Künste – von der Staatsgalerie über das Kunstmuseum Stuttgart bis hin zum Württembergischen Kunstverein – sondern auch durch die Zeit und aus ihr heraus: tastend, springend fließend und schließlich tanzend.

Karten sind erhältlich online unter www.staatsoper-stuttgart.de, telefonisch unter +49 (0)711 / 20 20 90 oder per Mail an tickets@staatstheater-stuttgart.de


Bild: SUN_6_7eb66c.jpg
Lisa Oppenheim, Looped slide projection of 15 slides, Courtesy Tanya Bonakdar Gallery